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Projekte für Kinder und Jugendliche

Kinderstadt Halle an der Salle

träumt euch eine Stadt

Eine Kinderstadt oder Kinderspielstadt ist ein pädagogisches Projekt, welches die Kinder spielerisch an die Idee einer Stadt heranführt. Hier spielen und lernen Kinder verschiedenen Alters gemeinsam. Im Spiel sammeln sie viele Erfahrungen, die auch für das Leben außerhalb der Kinderstadt nützlich sind.

 

2018 gibt es erstmals auch einen Friedhof in der Kinderstadt, den wir mit großer Freude unterstützen.

leben.aus.gestorben

Theatral-interaktive Ausstellung

Die Jugendlichen packen ihre Rucksäcke in einen Sarg und werden von zwei Schauspielrinnen theatrla-interaktiv durch die Räume geführt. Sie verabschieden sich dort z.B. von einer Sterbenden, die in weißen Kissen liegt, auf denen in schwarzen Lettern steht, was Sterbende sich wünschen. 


Die interaktive Ausstellung leben aus gestorben wurde nun mit Hilfe der FUNUS Stiftung verlängert und ist Dezember 2016 noch in Darmstadt zu sehen. Wir hoffen sehr, dass dieses Projekt auch einmal auf Wanderschaft geht. Impressionen gibt es hier.

Kinderkunst und Installationen

"Das Leben fliegt in die Luft bis zum Himmel"

„Das Leben fliegt in die Luft bis zum Himmel“ – Kinder unterwegs auf dem Friedhof ist eine Mitmach-Ausstellung der Bürgerstiftung Halle und des KinderKunstForum e.V. Jeder muss sterben. Kinder gewinnen diese Erkenntnis erst nach und nach und empfinden Faszination, Furcht und Verwirrung.


Seit Jahren sind Künstler vom KinderKunstForum mit Kindern auf den Friedhöfen in Halle unterwegs, um zu reden und zu zeichnen. Was hört ihr? Was seht ihr? Was ist hier lebendig? Was ist tot? Die Kinder lauschen, fühlen, beobachten, flüstern und malen. Die Ausstellung zeigt u.a. Bildwerke der Kinder und verleitet die Besucher nicht nur zu Gießkanneninstallationen.

 

 

 



Kunst und Kultur

Köthener Trauermusik

Die Köthener Trauermusik ist die weltliche Urfassung der berühmten Matthäus-Passion und auf diese Weise eine 90-minütige großangelegte Kantate, die nicht nur die zeitlosen Themen Tod, Verlust und ewiges Leben thematisiert, sondern auch eines der wohl bedeutendsten Beispiele barocker Sepulkralkultur darstellt. Aus diesem Grund unterstützt, die FUNUS Stiftung dieses Projekt mit einem Betrag in vierstelliger Höhe und ist erfreut, damit etwas zum Erhalt trauerkultureller Musik beizutragen.

Memento mori

 

In der Sonderausstellung „Würdevoll aus Tradition – Das Grabgeleit der Halloren“ wird die Symbolik und Ästhetik des Grabgeleits mittels einer hochwertigen Szenografie veranschaulicht. In vier Themenkomplexen wird das Ausstellungsthema inhaltlich beleuchtet und anhand originaler Objekte erklärt. So werden unter anderem in der Schau neben symbolischen Insignien des Grabgeleites auch Silberbecher aus dem historischen Silberschatz der Halloren gezeigt, welche jeweils zum Dank für den Dienst des Grabgeleits der Halloren von den hinterbliebenen Angehörigen an die Brüderschaft gestiftet wurden.

Ton zu Erde

Die Ausstellung »Ton zu Erde« ist eine Veranstaltung der Initiative »Lebensende*leben«. Gezeigt wird eine ungewöhnliche Schau
künstlerischer Keramikurnen.


Todesgedanken

Installation im öffentlichen Raum (Juliane Uhl)

"Was macht die Todeserkenntnis mit mir? Der Tod ist die abschließende Klammer, das Element, das den Zeit-raum Leben beschließt. Erst du diese Erkenntnis, durch die Aufnahme der Tatsache meiner Endlich-keit, bekommt die Lebenszweit einen Wert, der unendlich ist. Wenn meine Zeit also begrenzt ist, setze ich sie bewusster ein, als wenn ich der gängigen Illusion von Ewigkeit erliege. ICH WERDE STERBEN und das befähigt mich, zu leben." 

Der gute Ort

Themenjahr in der Gemeinde Pouch (Anhalt)

Alles begann mit demPoucher Friedhof. Er entsprach nicht mehr den Bedürfnissen der Menschen. Der Gemeindekirchenrat beschäf-tigte sich jahrelang mit neuen Konzeptionen. Im Jahr 2017 fand ein Treffen mit allen Interessierten und Landschafts-architekten vom Atelier Grün. Neben der konkreten Gestaltung wurden so viele Fragen gestellt, auf die es keine zureichenden Antworten gab. So entstand die Idee, im Jahr 2018 erfahrene Referenten zu den genannten Fragen immer montags zu 19:00 Uhr einzuladen, um miteinander die vorletzten und letzten Dinge zu bedenken.



Publikationen

Ordnungsamtbestattungen von Tade M. Spranger

aus der Reihe: Studien zur interdisziplinären Thanatologie Bd. 12 

Seit einigen Jahren werden immer mehr Bestattungen und Beisetzungen von Ordnungsbehörden in Auftrag gegeben. Die Praxis dieser sogenannten Bestattungen im Wege der Ersatzvornahme gibt hinreichenden Anlass für eine ausführlichere Auseinandersetzung mit den einfach- und den verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen ordnungsbehördlichen Tätigwerdens. Der vorliegende Band verortet die Problematik im Gesamtzusammenhang des Friedhofs- und Bestattungswesens und unterzieht die Notbestattung sodann einer umfassenden Prüfung, wobei insbesondere die einschlägige Rechtsprechung ausgewertet wird.

104 Seiten, broschiert
Verlag: LIT Verlag
ISBN: 978-3-643-11304-7

Weitere Informationen zum Buch finden Sie unter nachfolgendem Link:
http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-11304-7

transmortale - Sammelband

Sterben, Tod und Trauer in der neuen Forschung (Hg: M.Buchner, A.-M. Götz)

 

Nach der Archäologie und Kunstgeschichte rücken in letzter Zeit auch zahlreiche andere Forschungsrichtungen Themen wie Sterben, Gedenken oder Bestattungskultur in ihren Fokus.

 

Mit dem Ziel, aktuelle Forschungsansätze disziplinübergreifend miteinander zu verknüpfen, fand 2010 erstmals die "transmortale" statt – ein jährlich stattfindender Workshop, der sich insbesondere an junge WissenschaftlerInnen richtet.

 

Der Band vereint eine Auswahl an transmortale-Beiträgen aus unterschiedlichen Fachrichtungen wie Geschichte, Kunstgeschichte, Ethnologie, Kulturanthropologie, Soziologie, Theater-, Film-, und Musikwissenschaften sowie Kultur- und Medienwissenschaften.

 

Link zum Versenden: http://www.boehlau-verlag.com/978-3-412-50130-3.html